
Kolpingkapelle feierte Jubiläum
Wie feiern Musikanten Geburtstag? Am besten mit guten Freunden und viel Musik!
Und so hat die Kolpingkapelle neben vielen Gästen aus dem Dorf gleich zwei befreundete Kapellen zur Feier am 16. August auf dem alten Schulhof eingeladen: Die KAB Blaskapelle St. Martin und die „KuBu Musikanten“ – also die Spielgemeinschaft der Wernersberger Kuckucksmusikanten mit dem Musikverein Bundenthal. So war eine vergnügliche Feier quasi garantiert. Dabei gab es neben dem geselligen Beisammensein auch die dem Anlass entsprechenden Reden und Grußworte: Nach der Begrüßung durch Thomas Hundemer und Tom Siener, die zusammen mit Michael Weyland den Vorstand bilden, gratulierten Landrat Seefeldt, Verbandsbürgermeister Daniel Salm, Ortsbürgermeister Reinhard Pross und Weinprinzessin Paula Leonie I. herzlich der Kolpingkapelle zu ihrem 50sten. Dann nahmen die ehemaligen Vorsitzenden Ricarda Kronenwett und Gerhard Lutz die Anwesenden mit auf eine Reise in die Geschichte und Geschichten der Kapelle. Schnell wurde dabei deutlich, wie viel die Musikerinnen und Musiker bei Auftritten und auf Reisen gemeinsam erlebt haben und wie sehr sie dies zusammengeschweißt hat. Davon konnten sich die Gäste auch noch anhand von über 1000 Bildern überzeugen, die nicht nur auf der Leinwand präsentiert wurden, sondern aus denen Ricarda Kronenwett sogar extra Fotoalben für die Kolpingmitglieder erstellt hatte.
Den weitesten Blick zurück warf dann noch das Gründungsmitglied Otmar Graf: Er erzählte auf seine gewohnt lebendige Art, wie es ihnen gelang, das Geld für die Gründung und die ersten Instrumente vom Pfarrer zu erhalten. Und da auch heute immer wieder mal Instrumente angeschafft werden müssen, gab es auch noch Geld zum Geburtstag: Neben einem Scheck der Sparkasse, überreicht vom Landrat, schenkte auch Ruth Weindel-Hundemer stellvertretend für die Weyherer Vereine eine großzügige und pfiffig verpackte Gabe.
Die Kolpingkapelle Weyher war erkennbar überwältigt von der Wertschätzung durch die Teilnehmer ihres Festes. Und so betonte ihr Vorsitzender Thomas Hundemer dann auch: „Unser ganz besonderer Dank gilt den kfd-Damen für ihr fantastisches Fingerfood-Buffet, sowie den Jungwinzern für die Bewirtung mit den passenden Getränken. Vor allem aber bewies die musikalische Unterhaltung durch die befreundeten Musikanten nicht nur einmal mehr den Facettenreichtum der Blasmusik, sondern vor allem den Zusammenhalt unter uns Musikern.“ Passend dazu verabschiedeten sich die KuBu Musikanten auf ganz eigene Weise und spielten „Alte Liebe“ von den Toten Hosen!














