Zum Schein des Osterfeuers und des hellen Mondes fand sich die Gemeinde in der Osternacht unterhalb der Kirche ein, um gemeinsam diesen besonderen Moment zu feiern.
Geleitet wurde die Zeremonie von Kaplan Ravi Mundlapati, der mit den Messdienern die Osterkerze segnete und – auch wenn der Wind es ihnen nicht leicht machte – entzündete. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde ging es dann in die dunkle Kirche zur Eucharistiefeier, bevor der Tag anbrach und mit einem gemeinsamen Frühstück im Luisenstift begrüßt wurde.
Das Osterfest in Weyher beginnt an Gründonnerstag mit einem Abendmahlsamt um 20 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul, anschließend folgt eine Anbetung bis 22 Uhr. Der Karfreitagsgottesdienst findet um 15 Uhr statt, gefolgt von einer Anbetung bis 18 Uhr. Um 17.30 Uhr gibt es eine Andacht.
Der Ostersonntag beginnt früh und stimmungsvoll: Um 5:30 Uhr beginnt die Osternachtsfeier mit dem Osterfeuer vor der Aussegnungshalle: Die Osterkerze wird gesegnet und die Gemeinde geht gemeinsam in die dunkle Kirche zum Wortgottesdienst. Nach der Tauferneuerung folgt die festliche Eucharistiefeier. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Gemeindeausschuss zum Osterfrühstück ins Luisenstift ein.
Da an den Kartagen die Glocken „trauern “ und deshalb nicht läuten, werden die Messdiener dies übernehmen. Sie „gärren“ an diesen Tagen,d.h. sie laden mittels Lärminstrumenten und Gesang zu Gebet und Gottesdiensten ein – und am Samstag bitten sie dafür um „Lohn“.
Nun erfreuen sie wieder Jung und Alt in Weyher: Die Osterhasenfamilie ist mit großem gemeinschaftlichen Einsatz an ihren Stammplatz vor dem Alten Rathaus gezogen. Mutter Frieda und Vater Karl-Otto begrüßen mit Seppi, Lilly und dem kleinen Paul die Gäste – geschützt von einem Zelt – an der schönsten Bushaltestelle der Südpfalz, während Onkel Fritz mit seiner Nichte Susi drinnen am Kaffeetisch unter den Arkaden sitzt.
Die Haseneltern Elisabeth Anger und Wolfgang Erbe waren sehr erleichtert, dass so viele und zuverlässige Helfer mitgemacht haben. So können sie sich beruhigt und wohlverdient langsam aus der Hasenbetreuung zurückziehen und wissen, dass es weitergeht.
Ostern kann kommen, auch der Kattelbas-Brunnen zeigt sich dank Familie Anselmann wieder festlich geschmückt.