Die Kerwe kommt!

Nach dem Weinpanorama ist vor der Kerwe! Vom 14. bis 16. Juni findet dieses Fest des Feuerwehrfördervereins  – „vom Dorf fürs Dorf“ – auf dem Alten Schulhof statt.
Wer schon immer bei irgendetwas in Weyher mithelfen wollte – dies ist eine perfekte Gelegenheit! Ob am Grill, beim Ausschank, in der Küche oder beim Auf- und Abbau – mit Anpacken ist überall willkommen.
Na, ist die Lust geweckt, gemeinschaftlich am Gelingen dieses Festes mitzuwirken? Dann gerne direkt mit Gerhard Lutz in Verbindung setzen: Per WhatsApp an 0173 2982714 oder per Mail an gerhard-lutz@gmx.de.

Fotos: Richard Zinken

 

Weingenuss mit Weitblick

Die meisten Gäste sind überzeugte Wiederholungstäter. Und diejenigen, die zum ersten Mal da waren, sind gleich von seinem besonderen Flair angetan: Guten Wein und vielseitiges Essen genießen und dabei den Blick in die Rheinebene und vom Odenwald bis zum Nordschwarzwald schweifen lassen – was will Mensch mehr!?!

Doch fangen wir am Anfang an, bei der Eröffnung des 15. Weyherer Weinpanoramas: Bei der Eröffnung am Glockenbrunnen, wo etliche Besucher teils in reichlich vollen Bussen – das ausgeweitete Palatina-Busangebot wurde gut angenommen – , teils mit Fahrrädern und etliche mit dem Wohnmobil angereist waren. Ortsbürgermeister Reinhard Pross hieß alle herzlich willkommen und bedankte sich bei den Organisatoren Johannes Bachtler, Michaela Wappler-Dorst und Martina Ziegler, den Sponsoren der Pfalzwerke und der VR Bank sowie Walter Bachmann, dem Leiter der Kolpingkapelle, die wieder stimmungsvoll für die musikalische Begleitung sorgte. Vor allem aber zeigte Pross seine Bewunderung für die außerordentliche Leistung der Weingüter, in kürzester Zeit und für nur kurze Zeit die komplette Logistik für ein solches Fest in den Weinbergen aufzubauen. Der Landtagsabgeordnete Florian Maier hob die Schönheit von Weyher und diesem Fest hervor und beneidete die angereisten Wohnmobilisten um die exklusiven Standplätze mit Weitblick. Und Daniel Salm, Verbandsbürgermeister der VG Edenkoben, betonte die hervorragende Qualität der Weine, die es hier zu genießen gibt – was gerne weitererzählt werden darf.

Dann lüftete die Weyherer Weinprinzessin Franziska I. unter Applaus das Geheimnis um ihre Nachfolge: Paula Leonie I. wird am Samstag, den 10. Mai, zur neuen Weinprinzessin gekrönt. Sie wurde umgehend von der Rhodter Weinprinzessin Eva I. in den Reihen der Hoheiten willkommen geheißen. 

Dann strömten alle in die Weinberge rund um den Michaelsberg und ließen es sich bei immer besser werdenden Wetter gut gehen, während die Veranstalter ihr Bestes gaben und abends vor dunkler Wolkenkulisse erschöpft, aber zufrieden den Tag beendeten. Der Sonntag wurde ruhiger, weil es über Nacht deutlich abkühlte. Aber das – so betonten es die Veteranen des Festes – sei schon immer so gewesen: Ein Tag schön und einer geht so –  und am Ende alles gut. Und so dürften auch dieses Jahr wieder neue, künftige Wiederholungstäter gewonnen worden sein.

 

(Text und Bilder: Richard Zinken)

Ein ereignisreicher 1. Mai

Es begann alles ganz entspannt am Tag davor – und soviel sei verraten: Es endete auch alles ganz entspannt und friedlich am 1. Mai. Doch dazwischen wurde es turbulent…

Es begann damit, dass die Weyherer Osterhasen am Morgen vor der Hexennacht in den wohlverdienten Urlaub geschickt wurden. Wieder einmal konnten sich alle darüber freuen, dass sie unser Dorf ein paar Wochen verschönert haben und niemand irgendwelchen Unsinn mit ihnen getrieben hat – ein Aufatmen besonders bei ihren Pflegeeltern Elisabeth Anger und Wolfgang Erbe. Die friedliche Oase Weyher halt!

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Maibaums. Dieser wurde von ein paar fleissigen Helfern gefällt und ins Dorf transportiert, wo er am nächsten Morgen aufgestellt werden sollte. Doch es kam anders: Er wurde in der Nacht gestohlen. Kein klassischer Maibaumdiebstahl, für den anständige Regeln gelten, sondern wie sich nach und nach zeigte eher ein – um es freundlich auszudrücken – schlechter Hexennachtscherz, denn niemand meldete sich, um eine Auslöse zu fordern. In der Folge ging es in der Weyherer „Buwe“- sowie der „Mädels“-WhatsApp-Gruppe hoch her. Während in der einen die Suche koordiniert und das Fällen eines Ersatzbaum organisiert wurde, ging es in der anderen um eine mögliche Alternative. Und diese wurde dann zusammen mit den Weyherer Kindern um 12:00 Uhr umgesetzt: Geschmückt wurde ganz nachhaltig einer der Bäume auf dem Alten Schuldhof unter dem anschließend von der kfd feierlich ein Spendenscheck über 5000.- Euro  an die Gemeinde und eine Spieletruhe für den Weyherer Spielplatz überreicht wurde. Und auf eben diesem Spielplatz wurde dann noch – typisch Weyher – bei einem gemeinsamen Picknick gesellig beisammen gesessen. Also, das Beste draus gemacht – und den Maibaum-Dieben den Triumph für ihre feige Tat genommen.

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