Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, die Vorfreude wächst – bald heißt es wieder: genießen, wandern und staunen beim Weyherer Weinpanorama. Aufgrund des Feiertages wird in diesem Jahr sogar einen Tag länger gefeiert!
Freuen Sie sich auf eine genussvolle Weinbergswanderung durch die malerischen Reben rund um Weyher. An sechs liebevoll gestalteten Ständen in den Weinbergen werden erlesene Weine und feine Speisen angeboten. Mit dem beliebten Panoramapass kann bei jedem teilnehmenden Winzer ein Glas Wein probiert und die Vielfalt der regionalen Weinkunst erlebt werden.
Hinter den Kulissen wird bereits geplant, organisiert und vorbereitet, damit jeder Stand, jeder Tropfen und jeder Ausblick zu einem besonderen Erlebnis wird. Die Winzer, Gastronomen und Helfer freuen sich darauf, ihre Gäste willkommen zu heißen und unvergessliche Tage zu gestalten.
Das Datum jetzt schon fest im Kalender einplanen: 1.-3. Mai 2026!
Wer entspannt mit dem Öffentlichen Personennahverkehr anreisen möchte, kann an allen Tagen
zwischen 10:40 und 18:00 Uhr stündlich die Busse der Linie 500 zwischen Edenkoben, Rhodt und
Weyher nutzen. Die Abfahrt in Edenkoben erfolgt jeweils zur Minute _:40 Uhr, in Weyher zur vollen
Stunde. In Edenkoben besteht Anschluss an die Regionalbahnen von und nach Neustadt, Landau
sowie Karlsruhe.
Darüber hinaus können auch die regulären Fahrten der Linien 500 und 506 genutzt werden.
Für noch mehr Mobilität steht der Bedarfsverkehr VRNflexline zur Verfügung.
Er verkehrt in der gesamten Verbandsgemeinde Edenkoben täglich von
8:30 Uhr bis 24:00 Uhr und kann als flexible Ergänzung genutzt werden.
Die Buchung erfolgt bequem über die VRNflexline‑App.
Er ist weder ein verlorener Sohn noch ein Fremder. Er ist einer “von Weyher”, den es zwischendurch in die Ferne zog: Der Autor, Diplom-Psychologe und Hochschullehrer Walter Braun, der neulich seinen dritten Gedichtband veröffentlicht hat und nun im Rahmen des Seniorennachmittags in Weyher aus seinen Werken vortrug.
Schon früh in seinem akademischen Wirken verband er die psychologische Arbeit mit der Macht der Gedichte bei Themen rund um die Natur des Menschen, aber auch die Gesellschaft und Politik. Doch auch über diesen oft therapeutischen Nutzen wirkte die Leidenschaft für das Wort als Ausdrucksform seiner Gedanken- und Gefühlswelt.
Anlässlich einer der regelmäßigen Seniorennachmittage in Weyher las Walter Braun nun aus seinen eher heimatverbundenen Gedichten. Dabei ging es um seinen Blick auf ein Weyher, dem er sich nach Jahren in der Ferne annäherte und mit Zuneigung und Neugier wieder entgegen trat. Mit seiner “Weyherer Liebeserklärung” sprach er vielen Zuhörerinnen und Zuhörern aus der Seele und in die Seele – den Altweyherern ebenso wie den Zugezogenen. Ein Auszug:
“…
Dort stehen Reben für Lust und Wein
Und bestimmt Respekt das irdische Sein.
Nachbarn helfen bei großem und kleinen Malheur
Und Heiterkeit zaubert ins Herz die Couleur.
Hier fand Goethes Faust ‘Zufrieden jauchzet Groß und Klein,
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein’.
Straße, trag mich heim,
Nach Weyher in der Pfalz, westlich vom Rhein,
Wo der Mensch gedeiht zum Akteur,
Wo noch Anstand verleiht die Honneur.
…”
Besondere Aufmerksamkeit erregte dabei auch die musikalische Vertonung der Werke, die Braun mithilfe von künstlicher Intelligenz erschaffen hat, um den Gedichten noch mehr Gewicht zu verleihen.
Ein kurzweiliges Beisammensein, an dem sich wie so oft auch andere beteiligten. So etwa trug Gertrud Weissmann Mundart-Gedichte von Paul Tremmel aus dem Buch “Feierowend” vor. Besonders eingängig und einladend ist dessen “Wann ist mer Pälzer?” mit der bezeichnenden Strophe “Ganz allee es Herz is wichtich, wer sich zu de Palz bekennt, der wird Pälzer dann genannt.”.
Wieder zeigt sich, wie gut das Konzept der Seniorenbeauftragten Alfred Hambsch und Thomas Herrmann aufgeht, möglichst viele aktiv teilhaben zu lassen. So wundert es nicht, dass das Interesse an diesen Veranstaltungen weiter groß ist – nicht zuletzt natürlich auch wegen der hervorragenden Bewirtung, bei der immer viele mitwirken.
Die “Geschichten-Gedichte, ein lyrisches Rendezvous mit dem Leben” von Walter Braun kann unter der ISBN 978-620-9-21082-2 im Buchhandel bestellt werden.
Zum Schein des Osterfeuers und des hellen Mondes fand sich die Gemeinde in der Osternacht unterhalb der Kirche ein, um gemeinsam diesen besonderen Moment zu feiern.
Geleitet wurde die Zeremonie von Kaplan Ravi Mundlapati, der mit den Messdienern die Osterkerze segnete und – auch wenn der Wind es ihnen nicht leicht machte – entzündete. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde ging es dann in die dunkle Kirche zur Eucharistiefeier, bevor der Tag anbrach und mit einem gemeinsamen Frühstück im Luisenstift begrüßt wurde.