Es begann alles ganz entspannt am Tag davor – und soviel sei verraten: Es endete auch alles ganz entspannt und friedlich am 1. Mai. Doch dazwischen wurde es turbulent…
Es begann damit, dass die Weyherer Osterhasen am Morgen vor der Hexennacht in den wohlverdienten Urlaub geschickt wurden. Wieder einmal konnten sich alle darüber freuen, dass sie unser Dorf ein paar Wochen verschönert haben und niemand irgendwelchen Unsinn mit ihnen getrieben hat – ein Aufatmen besonders bei ihren Pflegeeltern Elisabeth Anger und Wolfgang Erbe. Die friedliche Oase Weyher halt!
Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Maibaums. Dieser wurde von ein paar fleissigen Helfern gefällt und ins Dorf transportiert, wo er am nächsten Morgen aufgestellt werden sollte. Doch es kam anders: Er wurde in der Nacht gestohlen. Kein klassischer Maibaumdiebstahl, für den anständige Regeln gelten, sondern wie sich nach und nach zeigte eher ein – um es freundlich auszudrücken – schlechter Hexennachtscherz, denn niemand meldete sich, um eine Auslöse zu fordern. In der Folge ging es in der Weyherer „Buwe“- sowie der „Mädels“-WhatsApp-Gruppe hoch her. Während in der einen die Suche koordiniert und das Fällen eines Ersatzbaum organisiert wurde, ging es in der anderen um eine mögliche Alternative. Und diese wurde dann zusammen mit den Weyherer Kindern um 12:00 Uhr umgesetzt: Geschmückt wurde ganz nachhaltig einer der Bäume auf dem Alten Schuldhof unter dem anschließend von der kfd feierlich ein Spendenscheck über 5000.- Euro an die Gemeinde und eine Spieletruhe für den Weyherer Spielplatz überreicht wurde. Und auf eben diesem Spielplatz wurde dann noch – typisch Weyher – bei einem gemeinsamen Picknick gesellig beisammen gesessen. Also, das Beste draus gemacht – und den Maibaum-Dieben den Triumph für ihre feige Tat genommen.
Am 17. April trafen sich auf Einladung der Seniorenbeauftragten 23 Seniorinnen und Senioren im Gasthaus „Zum Löwen“. Nach dem Mittagessen wurden neben launigen Tischgesprächen, Geschichten aus früheren Jahrzehnten ausgetauscht. Dabei wurde etwa festgestellt, dass sich ein Zahnarzttermin heutzutage gravierend von einem Besuch in den 60er Jahren unterscheidet: Keiner muss heutzutage den Zahnarzt am Rentner-Stammtisch abholen, um anschließend mit Lachgas betäubt zu werden. Andererseits haben sich manche Dinge wenig geändert, wie Frau Gertrud Weißmann humorvoll und in Gedichtform vortrug: Ein Besuch auf dem „Betze“ mit Anfahrtsschwierigkeiten, mit der Euphorie oder Katerstimmung nach dem Spiel, ist damals wie heute durchaus vergleichbar.
Der kurzweilige Nachmittag endete nach Kaffee und Kuchen gegen 16:00 Uhr. Das nächste gemeinsame Mittagessen findet am 22. Mai auf Einladung des Elisabethenverein statt. Dazu lädt der Verein und die Seniorenbeauftragten noch gesondert ein und freuen sich auf eine rege Teilnahme.
Bei seiner letzten Sitzung hat der Förderverein einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Gerhard Lutz. Reinhard Pross, der das Amt insgesamt 9 Jahre mit großem Engagement begleitet hat, rückt ins zweite Glied und ist jetzt 2. Vorsitzender. Gerhard Lutz dankte ihm für die geleistete Arbeit.
Weiterhin in der Vorstandschaft aktiv sind Martina Jahn als Schriftführerin und Steffen Schwind als Kassenwart, als Beisitzer engagieren sich Josef Anselmann, Lothar Graf, Raimund Hayna und Alfred Hornbach. Die Vertretung der Aktiven sind Tobias Nau und Sven Seiler.
Der Förderverein leistet nicht nur finanzielle Unterstützung bei Anschaffungen für die Feuerwehr, sondern hat im vergangenen Jahr auch einen Defibrillator für Weyher finanziert, der öffentlich zugänglich am Dorfladen unter den Arkaden des Alten Rathauses platziert ist. Auch im gesellschaftlichen Bereich engagiert sich der Verein und organisiert die jährliche Weyherer Kerwe im Juni und den Martinsumzug.
Jeder ist herzlich eingeladen, dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Weyher beizutreten und gemeinsam damit die Sicherheit und das Gemeinschaftsleben in Weyher zu fördern. Der Mitgliedsbeitrag beträgt für die Einzelmitgliedschaft 12,- € und die Familienmitgliedschaft 20,- € nur pro Jahr. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Gerhard Lutz, gerhard-lutz@gmx.de