Die Osterhasen bekommen wieder ihre Ruhe

Nachdem die auch aus Funk und Fernsehen bekannten Weyherer Osterhasen erneut von unzähligen Menschen bewundert und fotografiert wurden, dürfen sie sich nun ins Private zurückziehen. Wobei es dieses Jahr eine Besonderheit gibt:

Während Mutter Frieda, Vater Karl-Otto und Onkel Fritz sich an einem ruhigen Plätzchen von den Strapazen der Berühmtheit erholen, gefällt es den Kindern Susi, Seppi, Lilly und dem kleinen Paul so gut im Dorfleben, dass sie für eine Weile den Gästen im Turm und Ratssaal noch Freude bereiten werden. Möglich ist das vor allem, weil die Haseneltern Elisabeth Anger und Wolfgang Erbe erfreut und erleichtert sind, dass ihren Schützlingen in den Wochen rund um Ostern wieder einmal kein Haar gekrümmt wurde. Auf die Bürgerinnen und Bürger, die immer ein Auge auf sie haben, und seine rücksichtsvollen Gäste kann Weyher wirklich stolz sein!

Osterhasen Abbau

Osterhäsinnenträger

Osterhasen Abbau

 

Fahnenmasttransport

Fahnenmast am Ortseingang

Er steht, der Fahnenmast an unserem Ortseingang, direkt neben dem Kelch und dem Prinzessinenwingert!

Nachdem das von Hans Anselmann gesetzte Fundament getrocknet war, hat ihn der Gemeindearbeiter Bernd Meissner mit der Hilfe von Jürgen Schroth und Dieter Damm kurzerhand errichtet. Nun fehlt noch eine neue Fahne. Da der Mast mit einer besonders stabilen Aufhängevorrichtung versehen ist, muss diese noch besorgt werden. Ob es in der Zwischenzeit mit einer der vorhandenen klappt, wird aber in den nächsten Tagen ausprobiert.

Auf jeden Fall können sich alle schon mal freuen, demnächst von einer weithin sichtbaren Fahne begrüßt zu werden!

Fundament für den Fahnenmast

Fahnenmasttransport

Fahnenmast Errichtung

Fotos: Richard Zinken

Speyer Dom

Mit den Jungwinzern nach Speyer

Vor allem um Kirchenkultur ging es beim jüngsten von den Jungwinzern Weyher organisierten Ausflug – aber Genuss und guter Wein kamen natürlich nicht zu kurz!

Die Besichtigung des Speyerer Doms stand im Zentrum, doch dank des ganz besonderen Gastgebers dort war es keine gewöhnliche Führung: Wohl kaum jemand kennt den Dom so gut und kann verschlossene Türen so öffnen, wie der emeritierte Domkapitular Karl Ludwig Hundemer. Und es machte ihm erkennbar Freude, sein Wissen mit den  interessierten Besuchern aus seinem Heimatort Weyher zu teilen. Gemeinsam ging es durch steinerne Gänge, Wendeltreppen und durch das Dach auf einen der Türme. Besonders beeindruckte der Blick von der Orgel über das gesamte Kirchenschiff und das Blättern in der Pergamenthandschrift Codex Aureus Spirensis.

Zwischendurch ging es zur Stärkung in den Domhof, wo es auch für Jungwinzer ein hausgebrautes Bier vor weiterer Kultur und Geschichte und als Vorbereitung auf das weitere Highlight sein durfte: Den Besuch beim Weingut Bergdolt-Reif & Nett in Duttweiler.

Winzer Christian Nett nahm sich viel Zeit für seine Besucher und gab interessante Einblicke in die Arbeit des außerordentlich innovativen und mutigen Weinguts. Insbesondere auf ihrem konsequenten Weg hin zu  entalkoholisierten  Weinen haben sie sich  auch in der Spitzengastronomie einen Namen gemacht.

Der Tag klang gesellig aus mit einem gemütlichen Picknick unter den Arkaden des Dorfgemeinschaftshauses und es wird dank des erfreulichen Zuspruchs bestimmt nicht der letzte Ausflug dieser Art gewesen sein. Vor allem gilt dabei: Jeder ist herzlich willkommen, ob jung, ob Winzer, ob Jungwinzer!

Jungwinzer-Ausflug nach Speyer

Die Jungwinzer im Dach des Doms

Jungwinzer Ausflug nach Speyer mit Domkapitular Hundemer

Jungwinzerausflug nach Speyer

Jungwinzer Ausflug zu Bergdolt-Reif & Nett

Fotos: Christina Anselmann, Franziska Öchsner, Paula Hanel

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